MIT DIR UND DER NATUR AUF SPUREN DER KULTUR

Gemeinsam unterwegs-sein, im Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur. Dabei eine Region entdecken, Zusammenhänge erkennen um somit den Besonderheiten unterschiedlicher Landstriche nachzuspüren. 

 

 

 

 

 

 

 

         

 

 

 

 

 

 

 

14. MAI - 21. MAI

 

TRIENT

 

PERSPEKTIVENWECHSEL

                        ZWISCHEN NATUR + KULTUR

 

 

Südlich der Salurner Klause weitet sich das Tal der Etsch und bildet mit der vom Nonsberg hier zufliessenden Noce die Rotalianoebene aus. Umgeben von einem Kranz von Bergen liegt in diesem Zentrum Trient. Bereits Heinrich Heine schrieb in seinen Reisebildern zu Beginn des 19. Jahrhunderts: "Diese Stadt liegt alt und gebrochen in einem weiten Kreise von blühend grünen Bergen, die, wie ewig junge Götter, auf das morsche Menschenwerk harabsehen."

 

 

Kurze Wege aus der Stadt ermöglichen die genussvollen Aufstiege zu den höchsten Punkten, die Perspektive ändert sich jeden Tag. Die talnahen Hügel sind es dabei, welche nach mittelalterlicher Legende der Stadt ihren Namen gegeben haben sollen: Dos Trento, Dos Sant´Agat und San Rocco sind diese "tres dentes". Wurde die Stadt von den Römern Tridentum genannt. Spuren dieser Ansiedlung sind noch zu besichtigen, bei Bauarbeiten im Stadtzentrum stiess man auf die römische Ansiedlung.

 

Die Steige der Wanderwoche führen uns höher hinauf:

Monte Calisio, Monte Celva, La Marzola an der Ostseite der Etsch oder auch an der gegenüberliegenden Talseite zur Bocca del Lupo und nach Sardagna.

 

 

 

 

 

 

 

 

18. JUNI - 25. JUNI 2022

 

LAGO d´ORTA

 

 

Nahezu unbeachtet schmiegt sich der Ortasee westlich des Lago Maggiores in die Landschaft, greift dabei mit seinem Südende in die Poebene hinaus. Im Norden trennt der 1491 Meter hohe Monte Mattarone den Ortasee vom Lago Maggiore. Auf dessen Kulminationspunkt bietet sich ein eindrucksvoller Rundblick über fünf Seen und gegen Norden begrenzt der Alpenhauptkamm den Blick, dabei zum Greifen nahe der Monta Rosa als Grenzberg zwischen Italien und der Schweiz. Bis in das Jahr 1962 war der Panoramapunkt mit einer Eisenbahn von Stresa aus zu erreichen und bereits in den frühen 20iger Jahren des vorigen Jahrhunderts entstand im Gipfelbereich eines der ersten Schigebiete Italiens mit Liftbetrieb.

Konträr dagegen der Sacro Monte d´Orta, nur wenige Höhenmeter über dem Hauptort. Eine aus 20 Kapellen bestehende, mit lebensgroßen Figuren  ausgestattete Lebensdarstellung des Heiligen Franziskus. Seit 2005 steht dieses Monument, deren Enstehung in das Jahr 1590 zurückreicht, auf der Liste der Weltkulturerbe der UNESCO. 

In dieser Spannungsbreite eröffnen sich Wege und Steige, in einer auch aus lukullischer Sicht, einmaligen Landschaft. Die Region zählt zu jenen, in welcher beispielsweise Gorgonzola mit geschützter Herkunftsbezeichnung produziert werden darf - wiederum als Kontrast dazu finden sich in unmittelbarer Nähe die seit dem 14. Jahrhundert betriebenen Marmorbrüche für den Mailänder Dom.

 

 

 

 

 

 

 

09. JULI - 16. JULI 2022

 

 

FANES 

östliche DOLOMITEN:

UNTERWEGS IM REICH VON LYANTA UND DOLASILLA  -

AUF SPUREN DER FANES-SAGE

IN EINER UNGEWÖHNLICHEN DOLOMITENWELT

 

BERGERLEBNISSE IN DER KULISSE EINER DER WICHTIGSTEN SAGEN EUROPAS -

 

FALSA REGO -

DER DAS PATRIARCHAT ZERSTÖRTE

 

 

 

 

 

 

 

Über eine Hochebene führen die Wege und Steige den Gipfeln zu, welche an der Gegenseite, nahezu senkrecht über 1000 Höhenmeter zu den Talböden abstürzen. Hier, auf einer Höhe von zweitausend Metern, lebte der Sage folgend das Volk der Fanes. In Einheit mit der Natur wurde es als Matriarchat zum mächtigsten Reich im Gebiet der gesamten Dolomiten. Dabei entstand im Rah-men der zeitlichen Entwicklung ein Bund mit den Murmeltieren. In direktem Hin-weis darauf werden die markanten Dolomitbänderungen im Bereich des Grün-sees daher auch als "Parlament der Murmeltiere" bezeichnet. Noch heute wartet das einstige Volk auf die erlösenden Klänge der Silbertrompeten, welche in den Tiefen des Pragser Wildsees versunken sein sollten.

 

Die in ihrer Ausprägung untypische Dolomitenlandschaft der Hochebene eröffnet unerwartete Einblicke: die Anwesenheit von Bären vor 40.000 Jahren in dieser Unwirtlichkeit ist gesichert - und gibt damit ein Zeichen sich in ständiger Änderung befindlicher Klimazonen. 

 

 

 

 

 

 

Nehmen Sie Kontakt mit mir auf und informieren Sie sich näher zu meinen Wanderungen.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© naturWANDERkultur