MIT DIR UND DER NATUR AUF SPUREN DER KULTUR

Gemeinsam unterwegs-sein, im Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur. Dabei eine Region entdecken. Zusammenhänge erkennen um somit den Besonderheiten unterschiedlicher Landstriche nachzuspüren.

 

 

 

 

 

AN DER GRENZE ZWISCHEN VENETO UND TRENTINO IN DER SÜDLICHEN MARMOLADA (DOLOMITEN)


 

 

 

MANZONKAMM - südliche Marmoladagruppe, Dolomitenrand zwischen den Provinzen Veneto und Trentino

 

Von Süden, vom Passo Pellegrino kann man auf diesen zuwandern: grün matten die Wiesen in der Fläche des Vordergrundes, als große Decke. Dahinter spitzen die Gipfel, der den Blick begrenzende Kamm: gezackt und skurill.

Die Farbe konkuriert mit den Gratformne; oben ist noch alles Graugelb, läßt keine Einzelheiten erkennen und dominiert nur in der Ausbildung der Spitzen.

Das Großbild löst auf, beim Näherkommen wird die grüne Wiese wird durch mit Farbpunkten "dekoriert", die Felswände erhalten Linien, Verschneidungen entstehen und dazu noch imaginäre Klettermöglichkeiten. Noch näher, nun scheint ein Mikrobild zu entstehen,bekommen  die Blumen Namen, der Fels löst sich auf. Steine. Abgemähte Wiesen aromatisieren nach frisch geschnittenem Heu - und Zickaden erzeugen mit ihren Flügeln Sommer-Geräusche. Hinter einem Abhang rieselt Wasser, ist bereits zu hören und wird im Näherkommen immer lauter: horchen wir hinein?

 

 

 

Unterkunft finden wir in dieser Wanderwoche in einem privat geführten, kleinen Gasthaus abseits der Straße des San Pellegrino-Passes. Dieser wurde bereits in der Steinzeit besiedelt, was durch Bodenfunde bewiesen werden konnte. Im Mittelalter bestand über den Paß ein bedeutender Säumerweg, der vom Cordevolotal kommend einen wichtigen Zugangsstrang über Moena mit der historischen  Brennerstraße bildete. Zur Mitte des 14. Jahrhundert wurde von den Mönchen des Ordens von "San Pellegrino" ein Hospiz zur Sicherung der Reisenden errichtet. Dieser Orden gab dem Übergang den Namen, das Hospiz wurde während des Ersten Weltkrieges zerstört. Die in dieser Zeit errichtete Militärstraße bildet im Wesentlichen noch die Grundlage der heutigen Straßenführung über den Paß.

 

Bekannt ist der Übergang auch für seinen Blumenreichtum in der frühen Sommerzeit: dabei sind neben vielen Orchideen auch eine Unzahl von Edelweiss in den alpinen Hochwiesen zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11. JULI - 18. JULI (STANDORT)

IM EHEMALIGEN ZENTRUM ALPINEN BERGBAUS AN DER GRENZE ZWISCHEN SALZBURG UND TIROL

 

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen dieser Wanderwoche nähern wir uns mit unseren Wegen dem Thema der Bedeutung des Bergbaues für diese Region. Die wechselhafte Geschichte in der ehemlas entlegenen Region lässt sich dabei nahezu auf Schritt und Tritt erkennen. Noch vor wenigen Jahrzehnten war die durchwanderte Landschaft rein landwirtschaftlich geprägt. Zudem finden sich hier noch immer Spuren des ehemals blühenden Bergbaues, welcher auch markante Eingriffe hinterlassen hat. Dabei bewegen uns heute an der Peripherie einer der intensivsten Tourismusregionen Österreichs.

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