MIT DIR UND DER NATUR AUF SPUREN DER KULTUR

Gemeinsam unterwegs-sein, im Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur. Dabei eine Region entdecken, Zusammenhänge erkennen und somit den Besonderheiten unterschiedlicher Landstriche nachzuspüren.

 

 

         11. September - 18. September

 

 

ORTASEE - Stille Perle der norditalienischen Seen

Nahezu unbeachtet schmiegt sich der Ortasee westlich des Lago Maggiores in die Landschaft, greift dabei mit seinem Südende in die Poebene hinaus. Im Norden trennt der 1491 Meter hohe Monte Mattarone den Ortasee vom Lago Maggiore. Auf dessen Kulminationspunkt bietet sich ein eindrucksvoller Rundblick über fünf Seen und gegen Norden begrenzt der Alpenhauptkamm den Blick, dabei zum Greifen nahe der Monta Rosa als Grenzberg zwischen Italien und der Schweiz. Bis in das Jahr 1962 war der Panoramapunkt mit einer Eisenbahn von Stresa aus zu erreichen und bereits in den frühen 20iger Jahren des vorigen Jahrhunderts entstand im Gipfelbereich eines der ersten Schigebiete Italiens mit Liftbetrieb.

Konträr dagegen der Sacro Monte d´Orta, nur wenige Höhenmeter über dem Hauptort. Eine aus 20 Kapellen bestehende, mit lebensgroßen Figuren  ausgestattete Lebensdarstellung des Heiligen Franziskus. Seit 2005 steht dieses Monument, deren Enstehung in das Jahr 1590 zurückreicht, auf der Liste der Weltkulturerbe der UNESCO. 

In dieser Spannungsbreite eröffnen sich Wege und Steige, in einer auch aus lukullischer Sicht, einmaligen Landschaft. Die Region zählt zu jenen, in welcher beispielsweise Gorgonzola mit geschützter Herkunftsbezeichnung produziert werden darf - wiederum als Kontrast dazu finden sich in unmittelbarer Nähe die seit dem 14. Jahrhundert betriebenen Marmorbrüche für den Mailänder Dom.

 

 

 

          02. Oktober - 09. Oktober

 

DOLOMITEN - UNTERWEGS IM REICH VON LYANTA UND DOLASILLA

 

 

AUF SPUREN DER FANES-SAGE INEINER UNGEWÖHNLICHEN DOLOMITENWELT

 

BERGERLEBNISSE IN DER KULISSE EINER DER WICHTIGSTEN SAGEN EUROPAS - 

FALSA REGO - DER DAS PATRIARCHAT ZERSTÖRTE

 

 

 

Über eine Hochebene führen die Wege und Steige den Gipfeln zu, welche an der Gegenseite, nahezu senkrecht über 1000 Höhenmeter zu den Talböden abstürzen. Hier, auf einer Höhe von zweitausend Metern, lebte der Sage folgend das Volk der Fanes. In Einheit mit der Natur wurde es als Matriarchat zum mächtigsten Reich im Gebiet der gesamten Dolomiten. Dabei entstand im Rah-men der zeitlichen Entwicklung ein Bund mit den Murmeltieren. In direktem Hin-weis darauf werden die markanten Dolomitbänderungen im Bereich des Grün-sees daher auch als "Parlament der Murmeltiere" bezeichnet. Noch heute wartet das einstige Volk auf die erlösenden Klänge der Silbertrompeten, welche in den Tiefen des Pragser Wildsees versunken sein sollten.

 

Die in ihrer Ausprägung untypische Dolomitenlandschaft der Hochebene eröffnet unerwartete Einblicke: die Anwesenheit von Bären vor 40.000 Jahren in dieser Unwirtlichkeit ist gesichert - und gibt damit ein Zeichen sich in ständiger Änderung befindlicher Klimazonen. 

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