MIT DIR UND DER NATUR AUF SPUREN DER KULTUR 

Gemeinsam unterwegs-sein, im Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur. Dabei eine Region entdecken, Zusammenhänge erkennen und somit den Besonderheiten unterschiedlicher Landstriche nachspüren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SÜDLICHE ATMOSPHÄRE - DIE SPARGELWELT AN DER ALPENSÜDSEITE

 

 

 

 

 

Die Brenta tritt aus dem Taleinschnitt der Val Sugana in die beginnende Ebene des Po´s ein. Sandablagerung haben hier einen fruchtbaren Boden für den Spargelanbau hinterlassen - und jedes Jahr zur Ende gehenden Frühjahrszeit wird in den Küchen der Region dieses "Frühjahrelexier" in unterschiedlichsten Zubereitungen vorbereitet. In unmittelbarer Nähe zum Anbaugebiet finden wir in Valdobbiadene die Region aus welcher der Prosecco stammt. Im Zusammenspiel dieser beiden "Genüsse" entsteht am Gaumen ein Eindruck südlicher Lebensart, welchem wir in dieser Woche auf der Spur sein werden: in den Kellern der Prosecco-Herstellung und in den Ebenen der Spargelfelder. In kultureller Sicht hat Palladio hier am Ufer der Brenta seine Spuren in Form seiner Gebäude hinterlassen - auch die Brücke über die Brenta in Bassano del Grappa stammt von diesem begnadeten Baukünstler. Als Erste hat seine Konstruktion den Unbillen und Gewalten des Gebirgaflusses widerstanden - bis in heutige Zeit. Als weiteren "Genuss-Höhepunkt" findet man an der Seite seines, der Stadt zugewandten Brückenkopfes ein "Grappa-Museum" der Destillerie Poli - dem Genuß scheinen hier keine Grenzen gesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 DOLOMITEN - ERLEBNISSE ZWISCHEN GRAUEM FELS UND GRÜNER WIESE

 

 

 

 

DIE GRÖSSTE HOCHALM EUROPAS ZWÄNGT SICH GEGEN SÜDOSTEN WEIT ZWISCHEN DIE BLEICHEN BERGE DER DOLOMITEN, EHE SIE, GEOLOGISCH INTERESSANT, ÜBER DIE ELEFANTENHAUT IN DAS VAL DURON ABBRICHT.

 

GEOLOGIE UND FLORA AN EINEM ÜBERGANGSPUNKT IN DEN DOLOMITEN

 

 

 

 

Ein kleiner Hügel vor der Hütte, unbeachtet, doch ein hervorragender Platz einen Sonnenauf-gang inmitten der Dolomiten zu erleben. Im Rücken erheben sich die Riesen der Langkofel-gruppe, überschreiten dabei die 3000 Meter Grenze, während die Sonne die Gipfel des Rosen-gartens im sanften Licht zum Erwachen bringt. Dazwischen drängen sich aus nordwestlicher Richtung die grünen Wellen der Seiser ALm. Die Ebene schiebt eine historische Möglichkeit einer Verbindung in das Bild, die Dolomiten gegen Sonnenaufgang und im Westen der Hexen-sessel. Die Sonne zieht weiter, gibt Bewegung vor, der man folgen möchte. Doch noch fesselt der Platz, das Detail reizt, die Frühsommerblüte setzt Farbakzente in die grünen Wiesen. Ver-einzelt stehen Zirben am Abhang, verhindern einen Blick zu den glatten Abbrüchen der "Fratis". Darunter das Durontal, rätoromanisches Sprachgebiet, welches Franz Tumler, eher zufällig, in seinem Roman "Das Tal von Lausa und Duron" zu einer Neuinterpretation der Fanessage an-regte. In der Zusammenschau entsteht hier am Schnittpunkt ein Zauberreich und König Laurin grüßt von seinen Gipfeln im Südwesten herüber. Der Tag beginnt und viele Möglichkeiten er-öffnen sich vor der Hütte.

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