MIT DIR UND DER NATUR AUF SPUREN DER KULTUR 

Gemeinsam unterwegs-sein, im Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur. Dabei eine Region entdecken, Zusammenhänge erkennen und somit den Besonderheiten unterschiedlicher Landstriche nachspüren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FRÜHLINGSERWACHEN IM BAYRISCHEN ALPENVORLAND

WANDERUNGEN IM DUNSTKREIS ALPINER FRÜHLINGSBRÄUCHE - NEUNKRÄUTERSUPPE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die hohen Gipfeln sind noch tief ein Schnee gehüllt. Der Voralpenraum hingegen wird bereits durch frühlingshaft warme Luft erwärmt und beseelt. Erste Blumen drängen him-melwärts, geradewegs hinauf zu den bereits langersehnten Grade jenseits der Gefrier-zone. Die Birke zeigt ihre zartesten Blätter welche in dieser Zeit den verschiedenartigsten Verwendungen zugeführt wurden - auch als Grundlage für wohlfeine Salate. Bewegung in diesem Umfeld erinnert eher an flanieren, zuviel lässt die erwachende Natur entdek-ken. Viele Geschichten und Verwendungsmöglichkeiten zu den Frühjahrsblütern ver-setzen, neben der warmen hautfeinen Luft, in Erstaunen. Die kurz zurückliegen-de Osterzeit bietet zudem Einsichten in die Frühjahrsbräuche unserer Ahnen. Diese, über Tag gewonnene Kraft der Natur wird in kulinarischer Umformung am Abend genossen - als bekannteste Spitze sei hier eben die Neunkräutersuppe genannt.

 

 

 

 

 

 

DER BAUERNGARTEN AN DER GRENZE

18. 05. - 25. 05. 2019

 

GEOGRAPHISCH, GESCHICHTLICHE AUSBLICKE IM KONTRAST ZU EINBLICKEN IN DEN BAUERNGARTEN UND DESSEN VERWENDUNG IN DER KÜCHE UND DER REGIONALEN VOLKSMEDIZIN

 

 

IN DER WOCHE WERDEN AUCH EINFACHE REZEPTE DER KRÄUTERKÜCHE IN DER PRAXIS GEÜBT

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor noch nicht allzu langer Zeit hatte jedes Haus in der Region Tirol seinen eigenen  Bauerngarten. Jeder in seiner Ausgestaltung individuell, doch in der Grundzusammen- setzung auf die gleichen Kräuter basierend. Im Rahmen dieser Woche machen wir uns nach den Wanderungen auf die Spurensuche nach und in diesen. Als Region habe ich dabei das südlichste Südtirol gewählt - im einzigartigen Naturpark des Trudner Horns. In einmaliger landschaftlicher Ausge-staltung erkennt man hier das Zusammentreffen sub-mediterraner Landschaftschaftsbilder mit jenen aus der alpinen Welt. Dieses Aufeinan-dertreffen mittelmeerischen Buschwaldes mit alpinen Nadelwäldern ist hier eine Beson-derheit  und wird noch durch nordseitig orientierte Eiben und vereinzelten Stechpalmen in seiner Wirkung gestärkt.

 

 

 

 

 

 DOLOMITEN - ERLEBNISSE ZWISCHEN GRAUEM FELS UND GRÜNER WIESE

15. 06. - 22. 06. 2019

 

 

 

DIE GRÖSSTE HOCHALM EUROPAS ZWÄNGT SICH GEGEN SÜDOSTEN WEIT ZWISCHEN DIE BLEICHEN BERGE DER DOLOMITEN, EHE SIE, GEOLOGISCH INTERESSANT, ÜBER DIE ELEFANTENHAUT IN DAS VAL DURON ABBRICHT.

 

GEOLOGIE UND FLORA AN EINEM ÜBERGANGSPUNKT IN DEN DOLOMITEN

 

 

 

 

Ein kleiner Hügel vor der Hütte, unbeachtet, doch ein hervorragender Platz einen Sonnenauf-gang inmitten der Dolomiten zu erleben. Im Rücken erheben sich die Riesen der Langkofel-gruppe, überschreiten dabei die 3000 Meter Grenze, während die Sonne die Gipfel des Rosen-gartens im sanften Licht zum Erwachen bringt. Dazwischen drängen sich aus nordwestlicher Richtung die grünen Wellen der Seiser ALm. Die Ebene schiebt eine historische Möglichkeit einer Verbindung in das Bild, die Dolomiten gegen Sonnenaufgang und im Westen der Hexen-sessel. Die Sonne zieht weiter, gibt Bewegung vor, der man folgen möchte. Doch noch fesselt der Platz, das Detail reizt, die Frühsommerblüte setzt Farbakzente in die grünen Wiesen. Ver-einzelt stehen Zirben am Abhang, verhindern einen Blick zu den glatten Abbrüchen der "Fratis". Darunter das Durontal, rätoromanisches Sprachgebiet, welches Franz Tumler, eher zufällig, in seinem Roman "Das Tal von Lausa und Duron" zu einer Neuinterpretation der Fanessage an-regte. In der Zusammenschau entsteht hier am Schnittpunkt ein Zauberreich und König Laurin grüßt von seinen Gipfeln im Südwesten herüber. Der Tag beginnt und viele Möglichkeiten er-öffnen sich vor der Hütte.

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